Squash in Bremen

Ein Titel, zwei Vizemeisterschaften und einmal Bronze

Weser Kurier - Stefan Freye 29.04.2015

Als voller Erfolg entpuppten sich die deutschen Meisterschaften der Junioren und Senioren für die Squasher des Bremer SC. „Das war ein guter Tag für Bremen“, meinte Derek Lawrence nach einem Titel, zwei Vizemeisterschaften und einem dritten Rang.

Die Bronzemedaille hatte sein Sohn Sean Redmen von den Titelkämpfen der U19 in Duisburg mitgebracht. Der 18-jährige Bremer war dort erst im Finale von dem etwas älteren Toptalent Lucas Wirth aus Paderborn geschlagen worden (8:11, 1:11, 3:11). „Er hat im ersten Jahr bestätigt, dass er gut dabei ist“, so Derek Lawrence. Der 59-Jährige steuerte selbst die Vizemeisterschaft in der Ü55 bei. Nachdem Lawrence dort Seriensieger Udo Kahl (Remscheid) im Halbfinale bezwungen hatte (11:9, 11:6, 11:8), fehlte im Endspiel allerdings die Kraft. Also verlor der Bremer knapp gegen Jean-Marc Fraipont aus Eschweiler (7:11, 12:10, 8:11, 11:13).

Ebenfalls den zweiten Platz belegte Edgar Schneider in der Ü40. Er musste sich erst im Finale gegen Manuel Fistonic aus Stuttgart geschlagen geben (9:11, 6:11, 11:6, 5:11). Den Vogel schoss jedoch Heiko Schwarzer ab, der den Titel in der Ü35 gewann. Angesichts eines relativ kleinen Teilnehmerfeldes war die Entscheidung in einem Liga-Modus gefallen. Eine Art Finale gab es gleichwohl, denn am Ende entschied das Duell zwischen Schwarzer und dem Deisenhofener Armin Hameed über die Vergabe der Meisterschaft in dieser Altersklasse. „Und da lief alles rund“, sagt Schwarzer zu seinem 3:0-Erfolg (14:12, 13:11, 11:8).

Er hatte sich durchaus etwas ausgerechnet gegen den Bayern – obwohl Hameed erst im November den dritten Platz bei der Mastersmeisterschaft in Hongkong belegt hatte. Im entscheidenden Duell des Tages glückte dem Bremer jedenfalls eine richtig starke Leistung. „Wohl eines der besten Spiele in den vergangenen Jahren“, so Schwarzer. Belohnt wurde der 35-Jährige mit dem ersten Titel bei seiner ersten Teilnahme in dem Seniorenwettbewerb. Lediglich den dritten Platz bei der deutschen Einzelmeisterschaft 2004 bewertet er noch ein bisschen höher.

Den kommenden Aufgaben sieht Heiko Schwarzer nun gelassen entgegen. Vielleicht schickt der Bremer SC ein – vermutlich recht starkes – Team zur Mannschaftsmeisterschaft der Senioren im Juni in Krefeld. Zudem könnte ihn ein Start bei der Masters-EM in Malmö reizen.

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