Squash in Bremen

Jetzt vier Punkte Rückstand

Der dritte Doppelspieltag der 2. Squash-Bundesliga lief nicht nach Plan für den Bremer SC. In Mühlheim kassierte der amtierende Meister eine 1:3-Niederlage gegen den SC Paderborn II.

Obwohl die Bremer anschließend noch mit 4:0 über den Gastgeber SC hot socks Mühlheim erfolgreich waren, setzte sich der Spitzenreiter aus Paderborn in der Tabelle ab. Während der SCP (18 Punkte) nach wie vor über eine blütenweiße Weste verfügt, musste der zweitplatzierte Bremer SC (14) bereits ein paar Federn lassen.

„Sie hatten ein unerwartet starkes Team“, kommentierte Norman Junge das Duell mit dem Konkurrenten. Die Topbesetzung des Gegners wurde vor allem deshalb ein Problem, da der BSC nicht mit seinem stärksten Aufgebot angereist war. Weil er beruflich verhindert war, hatte Jan Ole Bleil passen müssen. Zudem war der Versuch gescheitert, das Team anlässlich des Spitzenspiels durch einen Ausländer, etwa Anthony Graham, zu verstärken.

An der Bremer Nummer eins hat es trotzdem nicht gelegen. Im ersten Duell des Tages gewann Norman Junge glatt gegen Timothy Garner (11:8, 11:0, 11:0). Junges Bruder, der erst 15-jährige Sean Redmen, verlor dagegen sein Spiel. Im „Nachwuchsduell“ mit dem 16-jährigen Lukas Wirths zog Redmen klar den Kürzeren (3:11, 0:11, 5:11). „Sean hat nicht schlecht gespielt, aber sein Gegner gehört in seiner Altersklasse derzeit zu den Top Drei in Europa“, sagte Norman Junge.

Weil auch die Routiniers Heiko Schwarzer (11:9, 13:11, 8:11, 5:11, 5:11 gegen Cederic Lenz) und Edgar Schneider (3:11, 11:13, 0:11 gegen Friedrich Scheel) keinen Punktgewinn beisteuern konnten, stand am Ende eine Niederlage. Dass die „deutlicher ausfiel als das Spiel“ (Junge), half dem BSC auch nicht weiter.

Immerhin gewannen die Bremer nach der Pleite ihr zweites Spiel gegen Mühlheim glatt mit 4:0. Dabei landeten Junge (11:4, 11:5, 11:7 gegen Marco Schoeppers) und Redmen (11:5, 11:8, 11:8 gegen Thomas Hutmacher) glatte Drei-Satz-Erfolge. Klar, aber mit einem Satzverlust setzten sich Schwarzer (11:7, 6:11, 11:8, 11:4 gegen Pascal Tagaz) und Schneider (11:8, 11:9, 7:11, 11:7 gegen Kai Rößling) durch. Den Kampf um den Titel hat Norman Junge also noch nicht aufgegeben: „Aber es wird natürlich eine enge Kiste.“

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